Klaus Hemmerle

Klaus Hemmerle, Jahrgang 1960, Schauspieler und Regisseur, lebt in Stuttgart.

Nach der Ausbildung an der Schauspiel-Akademie Zürich erhält er sein erstes Engagement am Züricher Schauspielhaus. Von 1984 bis 1991 spielt er am Theater der Stadt Heidelberg, u. a. als Tasso, Hamlet, Leonce, Franz Moor und Bambi in "Linie 1". Er bekommt den Darstellerpreis bei den Hersfelder Festspielen 1992. Seit 1995/1996 war er Schauspieler am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart: u. a. als Alceste im "Menschenfeind", Figaro in "Die Hochzeit des Figaro", Oscar Wilde in "Unzucht - Die drei Prozesse des Oscar Wilde", Cyrano de Bergerac in "Cyrano de Bergerac" von E. de Rostand. Im Fernsehen sah man ihn zuletzt als Clemens Burger in SWR - Serie "Die Fallers". Seit 1991 arbeitet er auch als Regisseur: Inszenierungen in München, Heidelberg, Lübeck, Halle/Saale, Neuss, Stuttgart und Karlsruhe. 1999 erhält Hemmerle einen Lehrauftrag für Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart.

Es folgen zahlreiche Lesungen, u. a. Rilke, Hölderlin, Mörike, Proust, "Zungen und Felle" mit dem Schlagzeuger Patrick Schimanski, Rezitationen auf Liederabenden mit klassischen Sängern (u. a. Roman Trekel, Scott Weir, Cornelia Kallisch) z. B. beim "Heidelberger Frühling" (Zusammenarbeit mit Ulrich Eisenlohr: Schubert-Liederzyklen 1998, Lieder und Texte gegen den Krieg 1999, "Vom Eise befreit...?", 2001) sowie Leseabende mit bekannten Instrumentalisten (Anton Steck, Ingolf Turban, Frank Kuruc, Joerg Reiter, Freiburger Spielleyt, Anton Webern-Chor Freiburg. Bei den "jazzopen" Stuttgart 2001 spricht er in "Bird and Soul", einem Jazzhörstück von Werner Stiefele, dann 2003 in der beliebten Konzertreihe "Berühmte Komponisten im 19. Jhdt. zu Gast in Stuttgart" von Helmut Wolf an der Musikhochschule in Stuttgart.

Zurzeit ist Klaus Hemmerle im Staatstheater Stuttgart zu sehen in der Uraufführung von "Die arabische Nacht" von Roland Schimmelpfennig.

Im Juni 2004 inszenierte er für die Ludwigsburger Schlossfestspiele "L'ísola disabitata" von Niccolo Jommeli, danach in der Spielzeit 2004/2005 am Alten Schauspielhaus in Stuttgart "Biographie - ein Spiel" von May Frisch sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe "Tartuffe" von Molière.

Am 10. September 2005 eröffnete seine Inszenierung von "Kabale und Liebe" die Spielzeit im Alten Schauspielhaus in Stuttgart.

Die nächste Premiere: "Die Grönholm-Methode" von Jordi Galceran am 21.12.2005 im Theaterhaus in Stuttgart.

Kontakt:
E-Mail: klaushemmerle@yahoo.de



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